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ahavta - begegnungen sucht Abonnenten

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Von Ricklef Münnich • Ausgabe #102 • Im Browser ansehen
Schalom!
Dieser hebräische Gruß sollte auch ein deutscher werden. Wie wäre es, wenn wir uns in die Augen schauen und statt „Hallo!“ uns „Friede“ wünschen würden?
Das klingt auf deutsch so, als sei man zuvor miteinander im Zustand einer Feindschaft gewesen. Dabei stellt der Gruß im Hebräischen eigentlich einen Zustand der Ausgeglichenheit fest. Modern ausgedrückt: Ich bin okay, du bist okay. Gefüllt mit dem Sinn: Wir hören uns zu; wir lassen die Meinung des anderen gelten; wir wollen nicht allein recht behalten. Kurz: Wir stehen auf Augenhöhe zusammen!
Wenn ich die öffentlichen Debatten verfolge, denke ich: Da ist gelegentlich noch ein bisschen Veränderung nötig, um dorthin zu gelangen. Und nicht nur zwischen Russland und der Ukraine und dem Westen…
Israels Ministerpräsident hat diese Woche zu vermitteln versucht, damit man sich auch dort sagen kann: „Friede – Schalom!“
Dein Ricklef Münnich

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Zwei aktuelle Vorschläge für dich, mehr zum Anhören als zum Anschauen:
Was ist los in Israel, Folge 5
Als Tour-Guide in Israel zwei Jahre „stillgelegt“
Was bedeuteten die vergangenen zwei Jahre unter den Einschränkungen, die die Ausbreitung des Corona-Virus in Israel mit sich brachte, für Israelis? Darüber sprach ich mit Naomi Ehrlich-Kuperman in Jerusalem.
Bis zum 11. März 2020 arbeitete Naomi als Tour-Guide, als Reiseführerin für Gruppen, die zu Besuch ins Land Israel kamen. An diesem Tag verabschiedete sie meine Gruppe der Reise zum Thema BAUHAUS in Israel am Flughafen Ben Gurion. Danach war von einem Tag auf den anderen Schluss.
Sehr persönlich erzählt Naomi von den Veränderungen in ihrem verhinderten beruflichen und privaten Leben, von vielen Enttäuschungen und dann auch der kleinen Freude, die es dafka jeden Tag gibt.
ma hamazaw? Was ist los in Israel? Als Guide in Israel zwei Jahre „stillgelegt“
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Was ist los in Israel, Folge 6
Ein israelischer Blick auf den Angriff Russlands auf die Ukraine
Israel steht zwischen den Tischen von Russland und der Ukraine, so Joram Oppenheimer im Gespräch mit mir. Dies nicht nur, weil in beiden Staaten sehr große jüdische Gemeinschaften leben. Auch Syrien, in dem Russland sehr präsent ist und so Israels Sicherheitsarchitektur mitbestimmt, spielt eine Rolle. Andererseits „schlägt das Herz für die Ukraine“.
Joram gibt Hintergrundinformationen zum jüdischen Leben in den zwei Nachfolgestaaten der früheren Sowjetunion zwischen Religion, Tradition und Zionismus.
Im letzten Teil nimmt er sich Europa und die USA vor. Insbesondere die europäischen Staaten hätten zu einem „Vakuum“ beigetragen, das Vladimir Putin nun ausnutzen und füllen würde. Denn utopistische Westeuropäer hätten den Stellenwert militärischer Sicherheit und die Ausgaben dafür seit 1991 systematisch vernachlässigt und heruntergefahren. Dies komme Europa, auch im wörtlichen Sinne, jetzt und in der Zukunft teuer zu stehen.
ma hamazaw? Was ist los in Israel? Ein israelischer Blick auf den Angriff Russlands auf die Ukraine
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Ein paar Beispiele aus den letzten zwei Wochen:
Rabbiner Lord Jonathan Sacks, Zehn Wege zu Gott
Die „Zehn Wege zu Gott“ sind eine zehnteilige Serie über Judentum und jüdische Identität, die auf traditionellen Quellen und den Lehren von Rabbiner Jonathan Sacks basiert. Sie kann als gebündelte Darstellung jüdischer Existenz dienen. Daher habe ich die Grundtexte für die Abonnenten von ahavta+ aus dem Englischen übersetzt.
Joseph Roth, Juden auf Wanderschaft
Mit einem bereitgestellten Artikel habe ich auf den einst überaus reichen jüdischen literarischen Westen der Ukraine hingewiesen, der von Lemberg und Brody bis Drohobycz reichte.
Joseph Roth gehörte zu diesem Erbe. In seinem Aufsatz „Juden auf Wanderschaft“ beschreibt er, wie das Lernen der Tora zugleich Überlebensmittel gegen die erlebte Judenfeindschaft in diesen Gebieten gewesen ist. Daraus konnten Abonnenten einen Auszug lesen.
Wo und wie betet ein Rabbiner?
Der Thüringer Landesrabbiner Alexander Nachama erläuterte in Folge 20 der „Videothek jüdischen Lebens“ die Gebetszeiten sowie das jüdische Hauptgebet und erklärt, was ein Siddur ist.
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Kompaktkurs Begegnung mit dem lebendigen Judentum
Dr. Yuval Lapide ist dir bekannt von seinem „Wort zum Schabbat“ sowie vom monatlichen Podcast „Ist die Bibel richtig übersetzt?“. Übrigens: Am Wochenende erscheint die Folge 3 zur „Frage nach dem Fasten“ an Jesus (Lukas 5,33–39).
Für Interessierte nicht nur in der Bremischen Evangelischen Kirche bietet Yuval Lapide demnächst zur Online-Teilnahme über Zoom einen vierteiligen Grundkurs zum Judentum an:
Dienstag, 22.03.2022, 17 – 19 h | Teil 1: Das Bibelverständnis der Juden 
Welche praxisrelevante Bedeutung hat das Erste Testament – die Tora – für die gläubigen Juden seit biblischer Zeit bis heute? Grundlegende Überlegungen mit Textbetrachtungen
Dienstag, 26.04.2022, 17 – 19 h | Teil 2: Die synagogale Liturgie des jüdischen Glaubens 
Welche Gebete beten Juden - woran glauben Juden? Besprechung zentraler Texte der jüdischen Gebetspraxis
Dienstag, 24.05.2022, 17 – 19 h | Teil 3: Die biblischen und nachbiblischen Feste und Gedenktage im Jahreszyklus
Pessach (Fest der ungesäuerten Brote), Schawuot (Fest des Toraempfangs), Sukkot (Laubhüttenfest) werden gründlich erläutert und ins Verhältnis zu den christlichen Festen gesetzt
Dienstag, 21.06.2022, 17 – 19 h | Teil 4: „Der Mensch wird am Du zum Ich“ (Martin Buber)
Die jüdische Mystik in Gestalt des osteuropäischen Chassidismus als Inspiration und Kraft für ein erfülltes Leben in Demut vor Gott dem Schöpfer
Information und Anmeldung bis 18.03.2022 unter:
Tel. 0421-3461570 oder rpm.forum@kirche-bremen.de
Rebecca Blady: orthodoxe Rabbinerin und feministisch
In Deutschland herrscht die Meinung vor, das „orthodoxe Judentum“ sei rückwärts gewandt, nicht zeitgemäß und „verknöchert“. Natürlich weißt du bereits vom regelmäßigen „Wort zum Schabbat“ mit Rabbiner Dr. Jehoschua Ahrens, der dieser jüdischen Lebensrichtung angehört, dass das nicht stimmt. Aber wusstest du schon, dass in Berlin eine orthodoxe Rabbinerin lebt, die sich als feministisch versteht? Lies hier ein Porträt über Rebecca Blady:
Nah bei Gott | Jüdische Allgemeine
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Ricklef Münnich

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